Meyers
 Hilfe zur Suche
pfadtrennerStartseitepfadtrennerÜber den Verlag pfadtrennerBildung für alle

Über den Verlag

Bildung für alle!

Joseph Meyer

Joseph Meyers Leitidee musste den Verlag fast zwangsläufig auch zur Lexikonarbeit bringen. Ein Lexikon herauszubringen war in dieser Zeit keine originelle Idee mehr, im Gegenteil, Joseph Meyer wusste, dass er gegen eine starke Konkurrenz antreten musste: Seit 1808 gab es das Konversationslexikon von Brockhaus, das 1837 bereits in achter Auflage vorlag, ab 1818 erschien die von Ersch und Gruber herausgegebene Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste (167 Bände bis 1889) und von 1824 bis 1836 Pierers Encyclopädisches Wörterbuch in 36 Bänden.

Doch Meyer sah eine Marktlücke, denn der Brockhaus wandte sich seiner Meinung nach nur an einen bestimmten Teil des Publikums, die Gebildeten; die hallesche Encyclopädie erschien ihm zu teuer für den Privatmann, und den Pierer hielt er für skizzenhaft und veraltet, besonders in den technischen Artikeln. Joseph Meyer wollte die goldene Mitte treffen; er plante ein universales Nachschlagewerk nicht nur für das »große Publikum«, sondern auch für die »Gelehrten vom Fach« sowie für die »Praktiker«, die Beamten, Kaufleute und Techniker.

Mit insgesamt 52 Bänden ist »Das Große Conversations-Lexikon für die gebildeten Stände« 1839–1855) das größte deutsche Lexikon des 19. Jahrhunderts
Mit insgesamt 52 Bänden ist »Das Große Conversations-Lexikon für die gebildeten Stände« (1839–1855) das größte deutsche Lexikon des 19. Jahrhunderts